Akkurater Resonanzkörper

Selbstbewusst steht er da, der expressive Neuzugang eingangs Kloten. Gemeinsam mit dem geschuppten KlotenMilano sind die zwei Bauten an der Strasse schon von weitem sichtbar. Letzterer diente denn auch als «Inkubator»; zum einen, weil er den privaten Bauherrn zum Ersatzneubau motivierte. Zum anderen als Brückenschlag in die Zukunft und mit Mehrwert für die Öffentlichkeit:

Partizipativ mit der Stadt entwickelt, verdichtet sich im akkurat auf den Ort zugeschnittenen Stufenbau die Idee einer gemischten Nutzung. Im Zusammenspiel mit KlotenMilano entsteht zudem ein trapezförmiger Platz – der erste in dem sich wandelnden Quartier. Ebenso gehört der robuste Sockel mit Ateliers und Restaurant dem Publikum.

Zwei skulpturale Treppen führen aufs Dach des Innenhofs. Den Bewohnern dient er auch als erweitertes Wohnzimmer. Darüber erheben sich vielgestaltige Wohngefässe. Dank der Abtreppung sind sie alle optimal besonnt und mit Waldblick.

Nur zwei Treppenhäuser erschliessen 46 Einheiten – aus Gründen der Ökonomie; aber auch, um Begegnungen zu fördern. Die innere Vielfalt wird indes bewusst nicht auf die Fassade projiziert. Allein beim Gang um das Haus verändert sich sein Ausdruck. Insgesamt entsteht so überall eine eigene, figürliche Qualität bis ins kleinste Detail wie ziselierte Fenstergesimse.

 

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